Region: Ostsee → Mecklenburg-Vorpommern → Insel Rügen → Putbus-Lauterbach → Waldgebiet Goor
Schnürt die Wanderschuhe und schaltet einen Gang runter! Heute nehmen wir Euch mit durch die Goor – eines der idyllischsten Waldgebiete auf Rügen.
Direkt bei Lauterbach gelegen, begeistert diese Tour im Naturschutzgebiet Goor-Muglitz mit ihrer einmaligen Mischung aus schattigem Blätterdach und freiem Blick auf den Bodden. In diesem wilden Wald begegnen uns unter anderem mächtige Eschen, Rotbuchen, Eichen, auch Hainbuchen, Douglasien und Vogelkirschen. Auch kleine Waldmoore und verwunschene Feuchtgebiete voller Leben prägen prägen diesen vielseitigen Streifzug durch die Natur.
Wer eine Pause braucht, findet unterwegs nicht nur Bänke – auch die großen Steine am Wegesrand werden gern als Rastplatz genutzt. Ein Rundweg wie geschaffen fürs Innehalten und Entschleunigen.
Ob magische Steingruppen, historische Wege oder einfach die ungestörte Natur: Kommt mit auf unseren Spaziergang entlang des »Pfades der Muße & Erkenntnis«!
| Wanderweg |
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| Ausgangspunkt | Parkplatz / Parktaschen in der Fürst-Malte-Allee in Lauterbach |
| Strecke | nur die Runde: ca. 4 km, vom Parkplatz zum Start sind es ca. 400 m |
| Dauer | ca. 1 bis 1,5 Stunden zu Fuß |
| Schwierigkeit | leicht, mit leichten Steigungen / Gefälle sowie einigen kleinen Treppen |
| Ausrüstung | festes Schuhwerk zu jeder Jahreszeit |
| Hinweise |
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Klicken Sie hier um die externe Karte zu laden.
Der Pfad der Muße und Erkenntnis ist nicht barrierefrei.
Gut passierbar ist die breite, ca. 400 m lange Uferpromenade. Ein kleiner
Teil des Weges ist mit kleinen, glatten Granitsteinen gepflastert, dann
folgt ein glatter, fein geschotterter Weg.
Parknischen befinden sich in der Fürst-Malte-Allee.
Eine barrierefreie Toilette befindet sich am Spielplatz, am Ende der Promenade. Es darf aber auch das WC im Hotel Badehaus Goor genutzt werden.
Entlang der Goor-Promenade gibt es viele Sitzmöglichkeiten.



Die Stein-Nummern in der Karte dienen der ungefähren Orientierung.

Unsere Rundwanderung startet am Parkplatz in der Fürst-Malte-Allee. Hier ist Platz für 8 Pkws.
Schon von hier aus sehen wir den imposanten, strahlend weißen Bau mit seinen Säulen – das ehemalige Badehaus Goor – und gehen darauf zu.

Unterwegs stoßen wir auf eine Informationstafel, die uns den groben Verlauf des Rundwegs zeigt.
Wir folgen der »Goor-Promenade«, die genau zwischen der Tafel und dem Ufer beginnt.

Nach etwa 230 Metern erreichen wir den eigentlichen Startpunkt des Rundweges. Hier sollte eigentlich der erste Stein auf uns warten. Wir haben ihn leider nicht entdeckt, und selbst eine Nachfrage vor Ort brachte kein Licht ins Dunkel.
Das hat uns jedoch nicht daran gehindert, unseren Weg fortzusetzen. Vielleicht habt ihr mehr Glück und findet ihn? Dann schickt uns gerne ein Foto!
Die Uferbefestigung und die Steinblöcke im Wasser dienen dem Küstenschutz.


Nach wenigen Metern erreichen wir eine Treppe. Links neben ihr liegt ein heller Stein mit dem typischen, eingravierten und mit Farbe versehenen Pfadsymbol. Hier die Nummer 2.
Wir gehen die Stufen am Steilufer hinauf.

Oben angekommen, finden wir einen kleinen Holzpfahl, auf dem das Zeichen des Pfades mit einem Richtungspfeil aufgezeichnet ist.
Nimm den linken, schmaleren Weg.
TIPP: Halte immer Ausschau nach diesen Pfählen, denn sie weisen Dir den Weg.


Schon bald sichten wir den Stein mit der Nummer 3 auf der linken Seite, unter einer Buche. Schau Dich um, hier steht nicht nur eine.
Die nächsten beiden Steine finden wir unten am Bodden.


Der Stein Nummer 4 liegt gut sichtbar am Ufer des Rügenschen Boddens. Rechts sieht man den Hafen von Lauterbach.

Ein schmaler Pfad führt uns direkt am Bodden entlang.


Im Wasser entdecken wir den Stein Nummer 5. Bei einer kurzen Rast auf der Bank genießen wir den herrlichen Blick über die Küste und den Bodden.
Im Wasser entdecken wir den Stein Nummer 5. Bei einer kurzen Rast auf der Bank genießen wir den herrlichen Blick über die Küste und den Bodden.
Neben den Uferschwalben, die das Kliff zum Nisten nutzen, fühlt sich auch der seltene Eisvogel und der Mittelspecht in der Goor zu Hause.


Die Insel, die leicht aus dem Wasser ragt, ist die Insel Vilm.
Sie war unter anderem einst ein schlichter Urlaubsort für die DDR-Elite.
TIPP: Wer Interesse hat, kann sich am Hafen Lauterbach zu einer fachkundigen Waldführung auf der Insel Vilm anmelden.

Über eine kleine Treppe geht es wieder hinauf in den Wald. Mit dem Steilufer zu unserer Rechten setzen wir unseren Weg fort.


Ein naturbelassenes Tor aus dünnen Baumstämmen kreuzt unseren Weg. Gleich dahinter, auf der linken Seite, liegt der sechste Stein.
Und wieder geht es weiter auf dem Waldweg.


Stein Nummer 7 liegt etwas abseits auf der rechten Seite. Ein schmaler Holzpfahl am Wegesrand weist jedoch darauf hin.
PS: Wir sind zuerst glatt an ihm vorbeigelaufen! Ein paar Urlauber machten es sich darauf gemütlich und verdeckten die Nummerierung. :)
Zurück von Stein Nummer 7 auf dem Hauptweg geht es weiter.


Der achte Stein ist kaum zu übersehen – ein großer, flacher, heller Findling liegt gut sichtbar auf der linken Seite des Weges im Wald.
Es ist ein schwüler Tag und wir genießen den Spaziergang durch den angenehm kühlenden Wald.


Der neunte Stein befindet sich direkt neben einer Bank. Ein perfekter Ort für eine kleine Pause mit Blick auf den Bodden!

Wir gehen weiter und erreichen erneut ein „Tor“. Hier biegen wir nach rechts ab und gelangen zu einem kleinen, urigen „Strandabschnitt“.



Den zehnten Stein findet ihr an einer kleinen Steingruppe auf der rechten Seite nah am Wasser.
Das mächtige Totholz im Wasser fasziniert und ist ein fantastisches Fotomotiv.
Nun gehen wir zurück zum letzten Torbogen und gehen geradeaus an ihm vorbei. Der Weg ist leicht ansteigend.


Noch vor der Weg-Kreuzung liegt der Stein Nummer 11.

An der Weg-Kreuzung angekommen, gehen wir gerade aus.


Der große Stein vor der Stiel-Eiche fällt kaum auf, weil das imposant herausragende Totholz alle Blicke auf sich zieht.
Wer den Anblick genießen möchte, findet auf einer Bank ein schönes Plätzchen zum Verweilen und Innehalten.
Nachdem wir den Halbkreis um die Eiche gelaufen sind, tauchen wir wieder in den Wald ein, der hier noch etwas uriger wird.


Wir gehen nicht lange und sehen auf der linken Seite den dreizehnten Stein. In diesem Teil des Waldes wird es immer uriger und er lädt förmlich zum Entschleunigen ein.
Im und am herumliegenden Totholz kann man besonders viel Leben beobachten.
Der Weg führt geradezu und später aus dem Wald, wo sich der nächste Findling versteckt.


Der Stein mit der Nummer 14 liegt auf der rechten Seite des Weges, nur ein paar Meter außerhalb des Waldes, etwas versteckt im Gebüsch.

Wir gehen wieder ein Stück in den Wald. Finde im Wald diese Wegmarkierung. Folge dem Weg.


Bald finden wir auf der linken Seite den Stein mit der Nummer 15.


Der Stein 16 liegt linker Hand, nah am Weg.


Kurz nach der Bank, die sich auf der linken Seite befindet, liegt der Stein 17 rechts des Weges.

Jetzt aufmerksam sein! Unser Weg führt uns schon bald nach links. Achte auf diesen Wegweiser.


Der Stein mit der Nummer 18 liegt auf einem Hügel.
Die auffälligen Erdhügel in der Goor stammen aus vergangen Zeiten und waren einst Bestattungsplätze.

Und wieder ein Wegweiser.
Und wenn sich die Wege kreuzen gehen wir geradeaus.


Auch den letzten Stein haben wir entdeckt.
Ein wunderschöner Wald zu jeder Jahreszeit.
Hier befinden wir uns auf der höchsten Stelle in der Goor.
Nun geht es weiter bis wir die Treppe zur Goor-Promenade erreichen. Geschafft. Eine wunderschöne, naturnahe Wanderung liegt hinter uns. Und das Schönste – trotz Hochsaison waren wir auf großen Abschnitten völlig ungestört.
Eine liebevoll gestaltete und reich bebilderte Begleitbroschüre zur Wanderung auf dem »Pfad der Muße & Erkenntnis« ist an der Rezeption im Hotel Badehaus Goor erhältlich. Sie liefert ausführliche und spannende Hintergrundinformationen zu jeder einzelnen Station durch den Goor-Wald auf Rügen.
Besucht unbedingt den Schlosspark zu Putbus. Anders als die urwüchsige Goor und dennoch genauso reizvoll - ist der Schlosspark - ein wunderschön angelegter, weitläufiger Park mit breiten Wegen, der mit altem Baumbestand, historischen Bauten und Ruinen, Schlossteich und Wildgehege verzaubert. Der Park ist frei zugänglich.
