Region: Ostsee → Mecklenburg-Vorpommern

Sandburgen & Kleckerburgen bauen an der Ostsee -
Tipps für Kinder und Familien

Kinder am Strand beschäftigen.  Das Burgenbauen ist eines der schönsten Spiele für Kinder am Ostseestrand. Beim Sandburgen- & Kleckerburgenbau kann die ganze Familie mitmachen. An einigen Orten gibt es sogar Sandburgenwettbewerbe.

Was ist der Unterschied zwischen einer Sandburg und einer Kleckerburg?

Egal ob Sandburg- oder Kleckerburgfan - gebaut wird mit einer Mischung aus Sand und Wasser. Also möglichst strandnah bauen! Aber auch nicht zu nah, denn die Wellen können die Burg schnell überspülen.

Sandburg am Darßer Weststrand

Diese Sandburg haben wir am Darßer Weststrand entdeckt. Sie hat einen Wasserzulauf zur Ostsee.

Wie baut man eine Sandburg?

Für den Bau einer Sandburg ist es gut einige Buddelutensilien, wie Eimer und Schaufel, eventuell auch Förmchen, zur Hand zu haben. Gebaut wird mit angefeuchtetem Sand, so erhalten die kleinen Bauwerke ihre Standfestigkeit. Geformt werden Türme und Festungsmauern. Rundherum wird, gut mit Wasser ausgeschlämmt, ein kleiner Burggraben gezogen.

Wie entsteht ein erster Turm?

Besonders gut gelingt es, wenn feuchter Sand in den Eimer gefüllt, festgedrückt, umgedreht, vielleicht kurz draufgeklopft und vorsichtig angehoben wird. Der erste Turm der Burg oder des Schlosses ist geschafft.

Kleckerburg am Prerower Nordstrand

Kleckerburg am Prerower Nordstrand

Wie baut man eine Kleckerburg?

Kleckerburg bauen: Die richtige Mischung aus Sand und Wasser machts.

 Eine Kleckerburg zu bauen braucht etwas Geduld. Gekleckert wird nur mit den Händen - ohne Schaufel oder Förmchen.  Dazu werden Sand und Wasser so gemischt, dass der Sand so dünn ist, dass er von der Hand herunterkleckert. So entstehen Schicht für Schicht fantasievolle Gebilde. Was gibt es schöneres als mit Sand zu moddern?

Sandburgen mit Muscheln, Steinen und anderen Strandfunden verzieren

Anschließend können die selbst gebauten Sand- und Kleckerburgen mit Strandfunden, wie Muscheln, kleinen Steinen, Treibholz oder Seetang bzw, Seegras verziert werden. Achtung, die empfindlichen Sandbauten können schnell zum Einsturz gebracht werden.

Sandburg bauen Schritt für Schritt - so gelingt sie am Ostseestrand

  1. Den richtigen Sand auswählen.
    Wo kann man an der Ostsee gut Sandburgen bauen? Besonders viel Spaß macht das Sandburgen bauen an breiten, feinsandigen Stränden. Unser Strandfinder hilft geeignete Sandstrände entlang der Ostsee zu finden.
  2. Sand mit Wasser mischen und ein Fundament bauen.
    Der Bau eines Fundaments. Dazu wird als erstes feuchter Sand auf die Fläche geschüttet und festgeklopft.
  3. Sandformen verdichten.
    Die Formen mit feuchten Sand füllen und gut verdichten durch Festdrücken.
    Beim Heben aus der Form geduldig sein und lieber etwas abwarten.
  4. Türme, Mauern Brücken und Burggraben errichten.
    Türmchen lieber kleckern und dann bearbeiten. Zwischendurch pausieren, damit das Wasser nach unten sickern kann, ohne das etwas einstürzt. 
    Die höhere Kunst ist die Bau eines Bogens. Dabei kann er vorerst mit der Hand gestützt werden. Oder eine Form erstellen und einen Bogen nach dem Ablaufen des Wassers vorsichtig ausarbeiten. Es muss ein Gefühl für die richtige Konsistenz des Sandes entwickelt werden.
  5. Sandburg mit Strandfunden dekorieren.
    Einsturzgefahr! Beim Verzieren des Sandbauerwerkes lieber vorsichtig auflegen, als fest reindrücken.
  6. Tricks für kleine Profis.
    Eine Sprühflasche mit Wasser kann hilfreich sein, um zu trockenen Sand etwas anzufeuchten.
    Zu den Profiutensilien gehören auch kleine Spatel oder Löffel, kleine Stöcker und Pinsel um feine Ausarbeitungen an den Sandobjekten vorzunehmen.

Gut geschützt beim Sandburgenbauen

Kinder vergessen beim Spielen im Sand schnell die Zeit, denken Sie unbedingt an ausreichend Sonnenschutz und Getränke.

Inspirationen für Sandfiguren

Eine höhere Liga ist das freie Formen von Sandfiguren. Auch hier sollte das Baumaterial Sand angefeuchtet werden. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und kreieren Sie mit Ihren Kindern kleine Kunstwerke aus Sand. Hier ein paar inspirierende Werke, wie die Sandtiere, die wir bei unserem Strandspaziergang entdeckt haben.
Eine weitere Idee wäre der Bau einer Murmelbahn.

Sandfigur einer Schildkröte am Ostseestrand
Sandfigur einer Schildkröte am Ostseestrand
noch keine Beschreibung definiert

Eine Schildkröte lässt sich relativ einfach aus einem flachen Sandkörper, vier Beinen und einem Kopf formen. Der Schildkrötenpanzer kann anschließend mit Muscheln oder kleinen Steinchen verziert werden.

Sandfigur eines Fisches am Strand
Sandfigur eines Fisches am Strand
noch keine Beschreibung definiert

Für einen Fisch baut man eine längliche Sandform. Flossen, Schwanz und Augen lassen sich anschließend mit den Händen herausarbeiten. Fischschuppen können mit Muscheln oder kleinen Steinchen angedeutet werden.

Noch mehr Sandkunst erleben

Wer sehen möchte, was die Profis erschaffen können, findet entlang der Ostsee beeindruckende Sandskulpturen-Ausstellungen. Hier zeigen Profis verschiedener Nationen ihr Können. Vielleicht schauen Sie mal rein, wenn sich die Gelegenheit ergibt und holen sich ein paar Anregungen.

Darf man am Strand Sandburgen errichten?

Wichtig am Strand:
Bitte nur dort buddeln und bauen, wo es erlaubt ist. Dünen, Deiche, Steilufer und Küstenschutzanlagen sollten nicht betreten oder beschädigt werden. Tiefe Löcher und große Gräben können gefährlich sein. Beachtet außerdem die örtlichen Strandregeln – diese können sich je nach Urlaubsort unterscheiden.

Ob und wo Sandburgen gebaut oder tiefe Löcher gegraben werden dürfen, kann durch örtliche Strand- und Schutzbestimmungen geregelt sein. Informieren Sie sich deshalb vor Ort über die geltenden Regeln.

Treffpunkt Ostsee - TIPP

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Kinder am Strand beschäftigen
Sandburgen selber bauen
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