Region: Ostsee → Mecklenburg-Vorpommern
Kinder am Strand beschäftigen. Eines der schönsten Spiele für Kinder am Ostseestrand ist das Burgenbauen. Beim Sandburgen & Kleckerburgen bauen kann die ganze Familie mitmachen. An einigen Orten gibt es sogar Sandburgenwettbewerbe.
Egal ob Sandburg- oder Kleckerburgfan - gebaut wird mit einer Mischung aus Sand und Wasser. Also möglichst strandnah bauen!

Diese Sandburg haben wir am Darßer Weststrand entdeckt. Sie hat einen Wasserzulauf zur Ostsee.
Für den Bau einer Sandburg ist es gut einige Buddelutensilien, wie Eimer und Schaufel, eventuell auch Förmchen, zur Hand zu haben. Gebaut wird mit angefeuchtetem Sand, so erhalten die kleinen Bauwerke ihre Standfestigkeit. Geformt werden Türme und Festungsmauern. Rundherum wird, gut mit Wasser ausgeschlämmt, ein kleiner Burggraben gezogen.
Besonders gut gelingt es, wenn feuchter Sand in den Eimer gefüllt, festgedrückt, umgedreht, vielleicht kurz draufgeklopft und vorsichtig angehoben wird. Der erste Turm der Burg oder des Schlosses ist geschafft.

Kleckerburg am Prerower Nordstrand
Eine Kleckerburg zu bauen braucht etwas Geduld. Gekleckert wird nur mit den Händen - ohne Schaufel oder Förmchen. Dazu werden Sand und Wasser so gemischt, dass der
Sand so dünn ist, dass er von der Hand herunterkleckert. So entstehen fantasievolle Gebilde. Was gibt es schöneres als mit Sand zu moddern?
Anschließend können die selbst gebauten Sand- und Kleckerburgen mit Strandfunden, wie Muscheln, kleinen Steinen, Treibholz oder Seetang bzw, Seegras verziert werden. Achtung, die empfindlichen Sandbauten können schnell zum Einsturz gebracht werden.
Kinder vergessen beim Spielen im Sand schnell die Zeit, denken Sie unbedingt an ausreichend Sonnenschutz und Getränke.
Eine höhere Liga ist das freie Formen von Sandfiguren. Auch hier sollte das Baumaterial Sand angefeuchtet werden. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und kreieren Sie mit Ihren Kindern kleine Kunstwerke aus Sand. Hier ein paar inspirierende Werke, wie die Sandtiere, die wir bei unserem Strandspaziergang entdeckt haben.
Eine weitere Idee wäre der Bau einer Murmelbahn.

Eine Schildkröte lässt sich relativ einfach aus einem flachen Sandkörper, vier Beinen und einem Kopf formen. Mit Muscheln kann anschließend der Panzer verziert werden.

Für einen Fisch baut man eine längliche Sandform. Flossen, Schwanz und Augen lassen sich anschließend mit den Händen oder einem kleinen Stock herausarbeiten.
Wer sehen möchte, was die Profis erschaffen können, findet entlang der Ostsee beeindruckende Sandskulpturen-Ausstellungen. Hier zeigen Profis verschiedener Nationen ihr Können. Vielleicht schauen Sie mal rein, wenn sich die Gelegenheit ergibt.
Wichtig am Strand:
Bitte nur dort buddeln und bauen, wo es erlaubt ist. Dünen, Deiche, Steilufer und Küstenschutzanlagen sollten nicht betreten oder beschädigt werden. Tiefe Löcher und große Gräben können gefährlich sein. Beachtet außerdem die örtlichen Strandregeln – diese können sich je nach Urlaubsort unterscheiden.
Ob und wo Sandburgen gebaut oder tiefe Löcher gegraben werden dürfen, kann durch örtliche Strand- und Schutzbestimmungen geregelt sein. Informieren Sie sich deshalb vor Ort über die geltenden Regeln.
