Region: Ostsee → Mecklenburg-Vorpommern → Rostock → Urlaub in Güstrow
Wer den Altstadtrundweg Güstrow beschreitet, begibt sich auf weit mehr als nur einen Spaziergang – es ist eine lebendige Zeitreise durch die Epochen der Barlachstadt.
Während die gewaltigen Backsteinkirchen zweifellos die Skyline dominieren, liegt der wahre Zauber des Rundwegs oft im Unscheinbaren. Heben Sie den Blick zu den Hausfassaden. Dort verraten kleine Tafeln spannende historische Details über die einstigen Bewohner und die Nutzung der Gebäude.
Doch auch der Blick nach unten lohnt sich, denn die Geschichte Güstrows ist untrennbar mit den Schicksalen der Menschen verbunden, die hier lebten. Stolpersteine, kleine Messingtafeln im Pflaster, halten die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wach. Diese Mahnmale finden Sie in der Domstraße 5/6 und 14, in der Baustraße 34 sowie in der Hansenstraße 1 und im Krönchenhagen 13.
Auf Ihrem Rundgang begegnen Ihnen architektonische Schätze, die Güstrow weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht haben:
Seite in Bearbeitung. Die Route steht, es fehlen nur noch ein paar Bilder.
Ausgangspunkt / Endpunkt:
Güstrow, Franz-Parr-Platz
Station 1–8: ca. 3,5 km Rundweg durch die Innenstadt (Strecke in der Karte rot gekennzeichnet). Optionale Abstecher zu weiteren Sehenswürdigkeiten verlängern die Route entsprechend.
Klicken Sie hier um die externe Karte zu laden.
Barrierearm. Der Rundweg führt durch die Innenstadt, wo gepflasterte Straßen dominieren. Die Gehwege sind gut befahrbar. Es gibt ein paar Steigungen. Eine Begleitperson an Ihrer Seite ist hier eine gute Option.
Unser Abenteuer beginnt auf dem Franz-Parr-Platz. Hier finden wir, rechts der Tourist-Information, eine große Übersichtstafel, die den Weg durch die Innenstadt weist. Direkt vor Ort an der großen Linde? markiert die erste Infotafel den Beginn einer Route, die Prunk, Glaube und Schicksal miteinander verwebt.
Vom Amtsgericht aus führt der Weg nach links in die Philipp-Brandin-Straße. Sobald der Dom erreicht ist, folgen wir der Straße „Am Domplatz“. Wir passieren das John-Brinckmann-Gymnasium, bevor sich der Weg in die grünen Wallanlagen eröffnet – eine Einladung, die historische Architektur hinter sich zu lassen und die Natur zu genießen.

Rechts führt uns der Weg am Stadtgraben durch die Wallanlagen. Nachdem wir die Hageböcker Straße überquert haben, erreichen wir an der nächsten Ecke bereits die nächste Infotafel.
Wir folgen der Straße „Neue Wallstraße“.
Auf der Straße „Pferdemarkt“ zieht der Borwinbrunnen automatisch die Aufmerksamkeit auf sich – er ist das stolze Herzstück dieses Platzes.
Die Route führt uns nun weiter in Richtung Marktplatz zur Pfarrkirche St. Marien. Direkt vor der beeindruckenden Kulisse der Kirche biegen wir nach links ab und erreichen die historische Mühlenstraße. Nachdem wir diese passiert haben, führt uns der Weg am Ende erneut nach links.
An der Infotafel angekommen, schlagen wir den Weg nach rechts ein. Der breite Sandweg am Parkrand führt entlang der alten Stadtmauer, vorbei am Parkplatz, bis zum Gleviner Platz. Die Infotafel steht vor dem Toilettenhäuschen.
Wir überqueren die Plauer Straße und gehen nach links, neben uns rechts der Schlosspark. An der nächsten Straßenecke befindet sich die letzte Infotafel des Altstadtrundganges.
Um zum Ausgangspunkt Ihrer Entdeckungstour zurückzukehren, biegen Sie links in den Neuwieder Weg ein. Ein letztes Mal links abbiegen führt Sie über den Schlossberg – mit Blick auf die beeindruckende Schlossfassade – direkt zurück zum Franz-Parr-Platz, wo sich der Kreis dieser geschichtsträchtigen Wanderung wieder schließt.
Um den Spaziergang ganz entspannt abzurunden, biegen Sie am Schlossberg links in den idyllischen Weg „Achtern Dom“ ein, der Sie bis zur Brücke führt. Von hier aus haben Sie die Wahl für den Rückweg:
Ganz gleich, wie Sie sich entscheiden – der Weg führt Sie sicher zurück zum Herzen der Stadt.
