Urlaubsort Rostock

Hansestadt Rostock

Wer glaubt, Rostock ließe sich in wenigen Stunden komplett entdecken, der irrt. Genug Zeit für Kirchen mit hoch hinausragenden Türmen, für Plätze mit markanten Bauwerken, für Brunnen mit zum Verweilen einladenden Sitzplätzen, für Plastiken Rostocker Künstler, für Stadttore mit interessanten Details und für teilweise erhaltene Befestigungsanlagen mit viel Grün sollte sein. Das alles und vieles mehr machen Stadtrundgänge zu einem schönen Erlebnis.

Hansesail Oft führt eine Stadttour an die Warnow, an das Gewässer, das die Stadtentwicklung maßgeblich mitbestimmt hat. Auf 16 km Länge ist der Fluss mit Rostock verbunden. Anziehungspunkt am Flussufer ist der Stadthafen mit seiner Promenade, dort, wo die Großsegler während der Hanse-Sail ihren Liegeplatz haben. An der Warnowmündung liegt das Seebad Warnemünde, seit 1323 zur Hansestadt gehörend. Man kann den attraktiven Badeort schnell erreichen, denn Warnemünde und somit die Ostsee sind lediglich 12 km von der Rostocker Innenstadt entfernt. Während dieser Fahrt tangiert man die nach dem Krieg in Plattenbauweise entstandenen Neubauviertel. Oder macht einen Abstecher zum ehemaligen IGA Gelände.

Östlich von Warnemünde erstreckt sich die Rostocker Heide. Das Waldgebiet wurde 1252 von der Stadt Rostock gekauft. Dieses ausgedehnte Waldgebiet durchziehen Wander- und Radwege, auf denen man auch den Köhlerhof Wiethagen erreicht.

Die Stadtmitte schließt den historischen Stadtkern mit ein. Zu ihr gehören die Östliche Altstadt, die nördliche Altstadt, der Neue Markt, der Universitätsplatz und die Steintorvorstadt. Westlich der Stadtmitte erstreckt sich die Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Etwas weiter entfernt sind der Rostocker Zoo oder der Botanische Garten.

Und bei der Routenplanung nicht die Museen vergessen. Sie erzählen anschaulich, welche nachfolgenden geschichtlichen Ereignisse dauerhaft den Charakter Rostocks geprägt haben und sich im Stadtbild widerspiegeln.

Der Stadt wurde 1218 das Lübsche Recht verliehen. Als Rostock im Mittelalter dem Hansebund beitrat, profitierten die Rostocker Bürger sehr. Es kam zu einem wirtschaftlichen Aufschwung, der sich in der Handwerkerkunst niederschlug.

1419 gründete man die Rostocker Universität. Die Gelehrten brachten mit Forschung und Verbreitung der Ergebnisse der Stadt Ruhm ein.

In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts war es der Ausbau des Schiffbaus und der Handelsschifffahrt, die Rostock zu Bedeutung verhalfen. Der Rostocker Hafen entwickelte sich zu einem wichtigen Umschlagplatz an der Ostsee. Der Seehandel bescherte der Stadt Reichtum.

In den 1920er schwangen sich die Ernst-Heinkel-Flugzeugwerke mit der Herstellung von Kriegsgütern zum bestimmenden Industriezweig in der Stadt auf. Neue Häuser entstanden für die Beschäftigten und Rostock vergrößerte sich. Eine entsprechende Infrastruktur folgte.

Aller Glanz der Hansestadt wurde im 2. Weltkrieg zerstört, als britische Bomber im April 1942 angriffen und danach kaum etwas an das alte Stadtbild erinnerte.

In den nachfolgenden Jahren gelang es wieder, ein maritimes Rostock zu gestalten.

Rostock ist bekannt für seinen Weihnachtsmarkt, dem größten in Norddeutschland.

zum Seitenanfang

Statistik

Seite: Hansestadt Rostock

www.treffpunkt-ostsee.de 2018