Museen

Geschichte des Heimatmuseums Tribsees

Beitrag, Bilder: Heimatmuseums Tribsees

Gebäude 1976 wurde die Heimatstube Tribsees im Mühlentor eröffnet. Ab 1991 befand sie sich im Steintor und war über eine etwa 50 cm schmale Treppe erreichbar. Nach umfangreicher Rekonstruktion wurde die Heimatstube im September 2007 in der ehemaligen Präparandenanstalt, einer Anstalt für Ausbildung von Volksschullehrern um 1900, am Kirchplatz wiedereröffnet. Das erreichte Niveau veranlasste die Stadtvertretung am 18.02.2009, die Heimatstube in Heimatmuseum Tribsees umzubenennen.

Zahlreiche Funde beweisen, dass das Gebiet um Tribsees schon vor 5000 Jahren besiedelt war. In Tribsees waren verschiedene Handwerksgilden ansässig, was durch Pokale, Innungsfahnen, Meisterbriefe, Siegel u. a. veranschaulicht wird. Bei einem Rundgang durch das Heimatmuseum entdecken Sie alte Stadtsiegel, Münzen, Fotos, landwirtschaftliche Geräte, ebenso Bilder des Heimatmalers Louis Douzette (1834-1924) und die Bücher des Dichters Heinrich Bandlow (1855-1933) sowie eine Ausstellung zu den Schriften von Johann Joachim Spalding (1714-1804), der zu den Vertretern der Aufklärung gehörte und von 1764 bis 1786 als Probst im Berlin der Zeit Friedrichs des Großen eine bedeutende Rolle spielte. Das Heimatmuseum bietet heute nicht nur Platz für die ständige Ausstellung der Stadtgeschichte, sondern auch für das Info-Zentrum "Grenztalmoor" und für Sonderausstellungen zu interessanten historischen und kulturellen Themen.

Ausstellung


 
Kontaktdaten zum Heimatmuseum in Tribsees
Heimatmuseum Tribsees
Kirchplatz 7
18465 Tribsees
 
Tel.: 03 83 20 - 64 98 03
Öffnungszeiten:
Mo - Do:
09.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 16.00 Uhr
oder nach Vereinbarung
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