die Masten der Vier-Mast-Bark heißen Fockmast (Vormast), Großmast, Kreuzmast und Besanmast
die Masten der Fünf-Mast-Bark heißen Fockmast (Vormast), Großmast, Mittelmast, Kreuzmast und Besanmast
Geschichte, Beispiele
Anfänge der Bark-Takelung reichen bis in das 14. Jh. zurück
ab Mitte 17. Jh. Kombination Längssegel - Quersegel - Stagsegel
die dreimastige Bark war eine der wichtigsten Schiffstypen der nordeuropäischen Handelsflotte im 19. Jahrhundert
Ende des 19. Jh. wurde beim Bau der Barken nicht nur Holz, sondern auch Stahl verarbeitet. Diese Bauweise führte zu größeren Abmessungen der Schiffe (ca 95 m Länge, 14 m Breite und ca 3000 m² Segelfläche) und höherer Tragfähigkeit - der Viermastbark
1823 erste hölzerne Vier-Mast-Bark "Columbus"
1876 erste eiserne Vier-Mast-Bark in Glasgow
zwischen 1880-1900 entstanden die meisten Vier-Mast-Barken
1926 die letzte, als Handelsschiff gebaute, Vier-Mast-Bark, die "Padua"
die größte noch aktive Vier-Mast-Bark ist die russische Sedov
die größte fünfmastige Bark "France" aus dem Jahre 1911 verfügte über eine Tragfähigkeit von 8000 t
1895 in Geestemünde fertiggestellt - eine der schnellsten 5-Mast-Barken war die "Potosi" (111 m lang, 15m breit, 6500 t Ladung, über 16 Knoten)
heute gibt es noch dreimastige Barken und Viermastbarken
viele Barken sind als Segelschulschiff im Einsatz
z.B. die deutsche Gorch Fock, die Eagle aus den USA, die norwegische Statsraad Lehmkuhl, allerdings haben Schulschiffe keinen Laderaum, größere Besatzungsunterkünfte und meist weniger Segelfläche als frachtfahrende Barken
das "Becks-Schiff" - die "Alexander v. Humboldt", mit den grünen Segeln, ist eine dreimastige Bark
1906 als (Reserve)-Feuerschiff gebaut, fährt es heute unter der Flagge der Deutschen Stiftung Sail Training,
um vornehmlich jungen Menschen, insbesondere Jugendlichen, unter fachkundiger Leitung ein außergewöhnliches Erlebnis auf See zu bieten